Nachhaltigkeit spielt zunehmend als Standortwettbewerb eine Rolle. Gleichzeitig trägt sie wesentlich zu Lebensqualität im Alltag, Resilienz und Zukunftsfähigkeit bei.
Vision: Tiefgarage als Wasserspeicher bei Starkregen.
In der Schweiz gerät diesen Sommer eine Gewissheit ins Wanken: Wasser war bisher jederzeit zur Genüge verfügbar. In der aktuellen Dürre wird es zum knappen Gut – und es zeigt sich, wie schlecht das Land darauf vorbereitet ist. Hier die Übersicht mit allen wichtigen Fragen und Antworten.
Wem gehört das Wasser in der Schweiz azonline.ch am 15.8.2026 von Linda Leuenberger
Sauberes Regen- und Sickerwasser gelangt so zusammen mit verschmutztem Abwasser in die zentrale Abwasserreinigungsanlage, was deren Reinigungsleistung vermindert und den natürlichen Wasserkreislauf belastet. Das soll sich nun ändern, der Baustart ist zeitnah geplant.
Neuer Kanal trennt Regen- von Abwasser im Giessen tagesanzeiger.ch am 1.7.2026
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Die Hitzewochen zeigen, wie unsicher die Versorgung der Gesellsachaft sein kann. Die Möglichkeit sich vor der Sonnenstrahlung, der Hitzeeinwirkung und erhöhten Schadstoffemissionen zu schützen ist nicht ohne vorausschauendes Zutun gegeben. Mit dem Wassermangel ist es im Juli 2026 in der Schweiz zu Notschlachtungen von Vieh gekommen, weil Futtermittel aufgebraucht und die Weiden ausgetrocknet sind.
Ausgetrocknete Weide bedeutet die Notschlachtung.
Hier setzt die Initiative für eine sichere Ernährung an, die im Herbst 2026 zur Abstimmung gelangt. «Mit einer Selbstversorgung von nur 42% kann die Schweizer Landwirtschaft die Versorgung der Bevölkerung nicht gewährleisten, wenn Importe wegfallen, sei das durch Kriege, Handelskonflikte oder klimaextreme Wetterverhältnisse.»
Die Telli ist für Schweizer Verhältnisse gross, ihr Bausystem ist rigide. Die Wohnqualität in der Siedlung ist dank des klugen städtebaulichen Konzepts und der weitläufigen Parklandschaft dennoch hoch.
Barcelona oder Tokyo haben unterirdisch sehr grosse Speicher angelegt, um Oberflächenwasser bei Starkregen abzuleiten und dort zu speichern. Diese Speicher dienen dem Hochwasserschutz. Ob diese Speicher auch für Trockenheit auch zur Wasserwirtschaft genutzt werden, ist nicht bekannt.
Vor allem in den ariden und flussarmen oder flussfernen Zonen Nordwest- (Gujarat, Rajasthan) und Südindiens (Karnataka) sowie Südpakistans (Sindh), in denen der jährliche Monsun nur wenige Wochen lang Regen bringt, war es notwendig, das für kurze Zeit reichlich vorhandene Wasser zu speichern. Dies konnte in Zisternen und Brunnenschächten geschehen, doch waren die Niederschlagsmengen oft so enorm, dass auch größere Speicher gefüllt werden konnten, was für die wachsende Bevölkerung, die nun auch im Hinterland der Flüsse siedelte und Landwirtschaft betrieb, außerordentlich wichtig war.
Der im 8. oder 9. Jahrhundert erbaute Stufenbrunnen (Chand Baori), diente der Wasserspeicherung und half den Einwohnern, Dürreperioden in der trockenen Region zu überstehen. Der hier gezeigte Chand Baori liegt in Abhaneri, Rajasthan. Credit: wikipedia.org, Author: Adityavijayavargia, Date: 17 January 2015wikipedia.org
Wie traurig und öd ist ein zubetonierter, pflanzenfreier Hinterhof! Mit der Aktion «Grüner Hinterhof» hilft Ökostadt Basel, auch schattige Hinterhöfe in grüne Oasen zu verwandeln, die nicht nur einladen, sich hinzusetzen und die Natur zu geniessen, sondern auch ein schönes Mikroklima erzeugen und einen Wohnraum für verschiedene Pflanzen- und Tierarten.
Die Kernstadt leidet. Unter der Hitze, dem vielen Verkehr, den Kosten für die Institutionen. Kurz: Basel leidet unter dem Zentrumsdruck. Hauseigentümer sind dabei gut bedient, die Versorgung wird laufend modernisiert. Dabei schöpfen sie saftige Renditen ab, zum grossen Ärger von Gewerbetreibenden und Stadtbewohnern.
Übergriffige Baustellen: Sehr zum Ärger der Passanten macht sich Haustechnik in der Strasse breit.(mehr …)
Mehr Natur im ÖPNV: Wie Gründächer an Haltestellen Wildbienen helfen Heute ist Weltbienentag – ein guter Anlass, um auf eine kleine, aber wirkungsvolle Maßnahme vieler Verkehrsunternehmen zu schauen: begrünte Haltestellendächer.