Die Hitzewochen zeigen, wie unsicher die Versorgung der Gesellsachaft sein kann. Die Möglichkeit sich vor der Sonnenstrahlung, der Hitzeeinwirkung und erhöhten Schadstoffemissionen zu schützen ist nicht ohne vorausschauendes Zutun gegeben. Mit dem Wassermangel ist es im Juli 2026 in der Schweiz zu Notschlachtungen von Vieh gekommen, weil Futtermittel aufgebraucht und die Weiden ausgetrocknet sind.

Hier setzt die Initiative für eine sichere Ernährung an, die im Herbst 2026 zur Abstimmung gelangt. «Mit einer Selbstversorgung von nur 42% kann die Schweizer Landwirtschaft die Versorgung der Bevölkerung nicht gewährleisten, wenn Importe wegfallen, sei das durch Kriege, Handelskonflikte oder klimaextreme Wetterverhältnisse.»
Grössere Ställe, Robotermelksysteme, Hochleistungszucht. Das macht Weidegang unwirtschaftlicher und Kraftfutterzukauf unvermeidlicher. Die heimische Sojaanbaufläche hat seit 2020 zwar um 67 Prozent zugelegt. Auf 3400 Hektaren. In einem Land mit einer Million Hektaren Nutzfläche.
bauernzeitung.ch am 24.7.2026
Eine Herausforderung für den Schutz der Gewässer ist der Klimawandel. Die veränderten klimatischen und wettertechnischen Bedingungen erfordern neue Lösungen: Mit dem Schwammstadt-Prinzip wird das Wasser in die Gestaltung von Siedlungen und deren Infrastrukturen integriert, zurückgehalten, verdunstet, gefahrlos abgeleitet und als Gestaltungselement genutzt.
So reduziert die Verdunstung Hitzeinseln. Die Retention und Versickerung des Regenwassers hilft der Vegetation auch in Zukunft Hitze- und Trockenperioden zu überbrücken. Zudem führt dieser Rückhalt zu einer Entlastung der Kanalisation und damit bei Regenwetter zu einer Reduktion der Misch- und Regenwassereinleitungen in die Gewässer. Der VSA entwickelt das Schwammstadt-Prinzip mit zahlreichen Partnern konkret für die Schweiz weiter sorgt für einen nachhaltigen Umgang mit dem Regenwasser und eine effektive Anpassung an den Klimawandel.
vsa.ch am 28.5.2024
Während die Regenwassernutzung darauf abzielt, das gesammelte Regenwasser aktiv zu nutzen, um den Trinkwaasserverbrauch zur Bewässerung zu reduzieren und Ressourcen zu schonen, konzentriert sich die Retention darauf, die natürlichen Wasserkreisläufe zu unterstützen und das Risiko von Überschwemmungen zu minimieren.

Die regelmässige Wartung der unterirdischen Becken ist unerlässlich und bereits bei der Planung zu berücksichtigen. Es eignen entsprechend sich nur einfache, unterhaltsfreie resp. unterhaltsarme System. Quelle: baselland.ch am 1.7.2026
In der Praxis können jedoch beide Konzepte miteinander verbunden werden, um eine ganzheitliche und nachhaltige Lösung für das Regenwassermanagement zu schaffen. Durch die Kombination von Regenwassernutzung und Retention schont nicht nur Wasserressourcen, sondern leistet einen Beitrag die Spitzen beim Starkregen zu brechen und Überschwemmungen zu vermeiden.
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infosperber.ch am 1.7.2026
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