• Solar Panel Mobile (SPÄM)

    Seit einigen Jahren ist der Schreibende in den Quartieren als Rikschaunternehmer (Velotaxi Basel), bei Recherchen zum Thema Parkraumbewirtschaftung (VELOP.CH und Planungsgruppe Gundeldingen) und zuletzt auf dem Velo für eine grosse Spitex-Organisation unterwegs. Wind und Wetter ausgesetzt erlebt er wie sich Menschen mit der Mobilität, Architektur und Klima arrangieren.

    Das unterschiedliche Funktionieren der Infrastruktur in verschiedenen Jahreszeiten lässt jedes Detail im häuslichen Alltag als systemrelevant erscheinen, in Wirklichkeit funktioniert alles aber nur im Zusammenspiel. Partikularinteressen wirken sich flächendeckenden aus, was den Implikationen des Begriffs «SPÄM» entsprechen soll.

    Der Plan ist nun, diese Eindrücke in Form von Aufsätzen und bei Interesse auch als eine Publikation zu verlegen. Bei der Umsetzung kann mir gegegenfalls meine Erfahrung als Grafiker und Konzepter von Kampagnen helfen. In diesem Sinne, man liest sich! Im April 2026

    Tilmann Schor

  • Solarpresskübel mit Baslerstab

    2021 wurden in Basel grossflächig neue Solar-Press-Müllbehälter aufgestellt. Die ästhetischen Bedenken waren gross. Politiker aller Farben setzten sich gegen die Einführung der grauen Kübel durch. So verschwanden diese wieder in der Versenkung. Der Solarpresskübel diskret mit Baslerstab dekoriert – das machte Schlagzeilen weit über die Landesgrenzen hinaus.

    Wer erinnert sich noch an die Posse um die Bioklappe, irgendwo als Mauerblümchen plaziert, auch sie wurde gross angekündet, um danach unter dem Druck schlechter Presse kläglich zu scheitern. Das erstaunt, weil anderswo Kompostkübel mit Signalfarbe inmitten der Strasse aufgestellt von der Bevölkerung bestens akzeptiert sind. Das Kompostsammeln scheint zum Beispiel im Big Apple zu funktionieren.

    Inzwischen ist das Selbstbewusstsein des Tiefbauamts gestärkt, der Solarpresskübel erlebt ein Revival. Das Gundeldingerquartier und die Gemeinde Riehen im Kampf gegen das Littering haben ihr Interesse an den Solarpresskübeln angemeldet. Am 1. April kündet auf basel-jetzt.ch das Tiefbauamt an, die Presskübel wieder aus dem Werkhof hervorzuholen. Der Solarpresskübel hat eine 2. Chance verdient. Wer mag, darf sich darob erneut die Finger wund schreiben..

    Artikel zum Thema
    Widerstand gegen Solarpresskübel in der Basler Innenstadt srf.ch am 21.2.2023
    Die Presskübel feiern ihr Comeback am Rhein basel-jetzt.ch am 1.4.2024
    Basel setzt auf Bioklappe statt Grünabfuhr srf.ch am 3.2.2014
    Curbside Composting nyc.gov am 1.1.2024
  • Hochwertige Gartenarchitektur

    Als Spezialist für nachhaltige Landschaftsarchitektur und Gartenarchitektur den Rundhof an der Messe Basel.
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  • Kuriose Axpo-Studie: Solarstrom teurer als Strom von neuen AKW

    Gemäss neuen Berechnungen ist Solarstrom vom Dach teuer und wird in Zukunft teuer bleiben. Die Autoren bezeichnet Dach-Solaranlagen als teuerste Stromproduktionstechnologie der Schweiz, teurer als Windenergie oder neuer Atomstrom. Die Axpo wertet die Befreiung von Netznutzungsgebühren für Solaranlagenbetreiber als versteckte Subvention.

    • Keine Dachterrasse wegen der Solarpanels! Muss das sein?

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    • Einzige Konstante ist der Wandel

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    • Mit Bambus und Panelen

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    • Strukturanalyse am Strassenrand

      Die Wasserbetriebe sprechen von einem Paradigmenwechsel: Regen soll dort versickern oder verdunsten, wo er fällt. Denn jeder Tropfen, der abfliesst, ist ein verlorener Tropfen. Werden Strassen oder Plätze saniert, soll das Schwammstadt-Konzept künftig mitgedacht werden.

    • Wegerich und Löwenzahn gegen den Hitzestress

      Basel-Stadt erlebt wegen der zahlreichen Strassensanierungen, dem Ausbau des Fernwärmenetzes, der Umsetzung des BehiG. bei den ÖV-Haltestellen und Neubauten eine unvergleichlichen Bauboom. Die Aktivitäten sind ein Allgemeinplatz bei den Diskussionen, nicht nur wegen der Investitionen von Steuergeldern, sondern auch wegen der Hitzetage: Passanten fragen sich, ob Asphalt immer erste Wahl sein muss, ob es nicht Alternativen gibt. Mit den Hitzetagen werden grosse Asphaltflächen, Parkfelder und nicht beschattete Trottoirs kritisch gesehen.

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