Basel-Stadt erlebt wegen der zahlreichen Strassensanierungen, dem Ausbau des Fernwärmenetzes, der Umsetzung des BehiG. bei den ÖV-Haltestellen und Neubauten eine unvergleichlichen Bauboom. Die Aktivitäten sind ein Allgemeinplatz bei den Diskussionen, nicht nur wegen der Investitionen von Steuergeldern, sondern auch wegen der Hitzetage: Passanten fragen sich, ob Asphalt immer erste Wahl sein muss, ob es nicht Alternativen gibt. Mit den Hitzetagen werden grosse Asphaltflächen, Parkfelder und nicht beschattete Trottoirs kritisch gesehen.

Der Argumentation folgend wäre darauf zu achten, dass möglichst viele Flächen mit Kopfstein in Sand gelegt wird. Vor Ort präsentiert sich leider ein anderes Bild: Grosse Lasten der Spedition oder LKWs, Leitungen im Boden, Strassenreinigung sowie die Gefahr von Frostschäden ist das, was bei den Entscheiden zählt. Bei Reparatruren von Leitungen im Boden muss damit leider mit schweren Werkzeugen gearbeitet werden. Das erzeugt Lärm und Bauschutt, wie wir es vom Aufbrechen von Asphalt kennen.

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