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Mehr Natur im ÖPNV: Wie Gründächer an Haltestellen Wildbienen helfen

Mehr Natur im ÖPNV: Wie Gründächer an Haltestellen Wildbienen helfen
Heute ist Weltbienentag – ein guter Anlass, um auf eine kleine, aber wirkungsvolle Maßnahme vieler Verkehrsunternehmen zu schauen: begrünte Haltestellendächer.


Bepflanzte Haltestellendächer sehen nicht nur schön aus, sondern leisten auch einen echten Beitrag für die Biodiversität in unseren Städten. Denn gerade Wildbienen und andere Insekten finden in dicht bebauten Innenstädten oft zu wenig Nahrung und Lebensräume. Begrünte Dächer mit Sedum-Pflanzen, Kräutern oder Blühpflanzen schaffen neue kleine „Trittstein-Biotope“ mitten im urbanen Raum. Sie liefern Pollen und Nektar, speichern Regenwasser, filtern Schadstoffe aus der Luft und kühlen an heißen Tagen die Umgebung

So funktionieren die Gründächer: Unter der eigentlichen Bepflanzung liegt ein mehrschichtiger Aufbau aus wasserspeichernden und ableitenden Materialien. Dadurch können die Dächer Regen speichern und damit Pflanzen auch in trockenen Phasen mit Wasser versorgen. Bei der Bepflanzung besonders beliebt sind robuste Sedum-Arten, weil sie wenig Pflege brauchen und trotzdem vielen Insekten Nahrung bieten.

Viele Verkehrsunternehmen setzen solche Projekte bereits um, zum Beispiel in: Frankfurt am Main Verkehrsgesellschaft Frankfurt – VGF, Bonn SWB Bus und Bahn, Bremen (BSAG), Hamburg hvv, Bochum und Gelsenkirchen BOGESTRA – Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, Magdeburg MVB – Magdeburger Verkehrsbetriebe, Dortmund (DSW21), Wuppertal WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Leipzig Leipziger Verkehrsbetriebe, Freising Freisinger Stadtwerke Weniger

Quelle: Verband deutscher Verkehrsunternehmen VDV