Retention und Wasserwirtschaft

Nachhaltigkeit spielt zunehmend als Standortwettbewerb eine Rolle. Gleichzeitig trägt sie wesentlich zu Lebensqualität im Alltag, Resilienz und Zukunftsfähigkeit bei.

    Vision: Tiefgarage als Wasserspeicher bei Starkregen.
  • Weiden bewässern in Hitzemonaten

    Die Hitzewochen zeigen, wie unsicher die Versorgung der Gesellsachaft sein kann. Die Möglichkeit sich vor der Sonnenstrahlung, der Hitzeeinwirkung und erhöhten Schadstoffemissionen zu schützen ist nicht ohne vorausschauendes Zutun gegeben. Mit dem Wassermangel ist es im Juli 2026 in der Schweiz zu Notschlachtungen von Vieh gekommen, weil Futtermittel aufgebraucht und die Weiden ausgetrocknet sind.

    Hier setzt die Initiative für eine sichere Ernährung an, die im Herbst 2026 zur Abstimmung gelangt. «Mit einer Selbstversorgung von nur 42% kann die Schweizer Landwirtschaft die Versorgung der Bevölkerung nicht gewährleisten, wenn Importe wegfallen, sei das durch Kriege, Handelskonflikte oder klimaextreme Wetterverhältnisse.»

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  • Retention bei Hochhäusern

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  • Bei Starkregen Verkehrsbauten für Wasserwirtschaft nutzbar machen?

    Barcelona oder Tokyo haben unterirdisch sehr grosse Speicher angelegt, um Oberflächenwasser bei Starkregen abzuleiten und dort zu speichern. Diese Speicher dienen dem Hochwasserschutz. Ob diese Speicher auch für Trockenheit auch zur Wasserwirtschaft genutzt werden, ist nicht bekannt.

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  • Stufenbrunnen

    Vor allem in den ariden und flussarmen oder flussfernen Zonen Nordwest- (Gujarat, Rajasthan) und Südindiens (Karnataka) sowie Südpakistans (Sindh), in denen der jährliche Monsun nur wenige Wochen lang Regen bringt, war es notwendig, das für kurze Zeit reichlich vorhandene Wasser zu speichern. Dies konnte in Zisternen und Brunnenschächten geschehen, doch waren die Niederschlagsmengen oft so enorm, dass auch größere Speicher gefüllt werden konnten, was für die wachsende Bevölkerung, die nun auch im Hinterland der Flüsse siedelte und Landwirtschaft betrieb, außerordentlich wichtig war.

    Der im 8. oder 9. Jahrhundert erbaute Stufenbrunnen (Chand Baori), diente der Wasserspeicherung und half den Einwohnern, Dürreperioden in der trockenen Region zu überstehen. Der hier gezeigte Chand Baori liegt in Abhaneri, Rajasthan. Credit: wikipedia.org, Author: Adityavijayavargia, Date: 17 January 2015
    wikipedia.org
  • Aktion gegen langweilige Innenhöfe

    Wie traurig und öd ist ein zubetonierter, pflanzenfreier Hinterhof! Mit der Aktion «Grüner Hinterhof» hilft Ökostadt Basel, auch schattige Hinterhöfe in grüne Oasen zu verwandeln, die nicht nur einladen, sich hinzusetzen und die Natur zu geniessen, sondern auch ein schönes Mikroklima erzeugen und einen Wohnraum für verschiedene Pflanzen- und Tierarten.

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  • Infrastrastruktur und Versorgung in die leeren Heizkeller statt unter die Strasse!

    Die Kernstadt leidet. Unter der Hitze, dem vielen Verkehr, den Kosten für die Institutionen. Kurz: Basel leidet unter dem Zentrumsdruck. Hauseigentümer sind dabei gut bedient, die Versorgung wird laufend modernisiert. Dabei schöpfen sie saftige Renditen ab, zum grossen Ärger von Gewerbetreibenden und Stadtbewohnern.

    Übergriffige Baustellen: Sehr zum Ärger der Passanten macht sich Haustechnik in der Strasse breit.
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  • Mehr Natur im ÖPNV: Wie Gründächer an Haltestellen Wildbienen helfen

    Mehr Natur im ÖPNV: Wie Gründächer an Haltestellen Wildbienen helfen
    Heute ist Weltbienentag – ein guter Anlass, um auf eine kleine, aber wirkungsvolle Maßnahme vieler Verkehrsunternehmen zu schauen: begrünte Haltestellendächer.

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  • Gellertsee

    Das Lehenmatt-Quartier mit seinen markanten Hochhäusern grenzt an einer Seite an die Birs und stösst auf der anderen Seite an die N2 und das Gellertplateau, wo im Schwarzpark die Hirsche grasen. Hier befindet sich eine der schönsten Naturwiesen innerhalb der Stadt, eine Trockenwiese von nationaler Bedeutung, die nicht durch eingebrachte Arten verfälscht worden ist, gibt der WWF dem etwas eingekesselt wirkenden Quartier zum Trost mit.

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