Autos prägen das Bild, am Strassenrand wird Stossstange an Stosstange geparkt. Für Velofahrer, Velo mit Anhänger, Cargo-Bikes werden kaum Lücken zum Erreichen des Trottoirs geboten. Der gegenwärtige Ausbau des Fernwärmenetzes und die aufgerissenen Gräben stacheln geradezu an, über eine Umsortierung des Strassenraums nachzudenken.

Weite Teile der Immobilien sind ohne Tiefgarage erstellt, was zu grossen Teilen der besonderen Geologie der Matte an der Birs gelegen geschuldet ist. Bei der weitläufigen Tiefgarage, welche an die De-Bary-Hochhäuser angeschlossen ist, geht nicht tiefer als ein Untergeschoss. Dieses ragt um so weiter über den Grundrisse der Hochhäuser hinaus, was wiederum das Anlegen einer Parklandschaft erschwert. Auch Schwarzpark, Dalbedych, Autobahn und Transitverkehr tragen nur bedingt zur Attraktivität bei. Das Quartier leidet unter den gegebenen Barrieren, Distanzen von A nach B zu Fuss oder dem Velo nicht sicher zu überwinden. Mit der Auflösung Parkplatzmisere wird hier ein möglicher Hebel aufgezeigt..
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Herausforderungen und Lösungen beim Bauen im Grundwasser
Wasser ist unser wertvollster Bodenschatz, bringt jedoch neben seinem Nutzen immer auch Gefahren mit sich. Diese treten beim Bauen, beim Betrieb, durch Umwelteinflüsse oder durch grosse Veränderungen des Grundwasserspiegels auf. Damit Wasser bei einem Gebäude nur dort ist, wo es hingehört, ist nicht nur das fundierte Wissen der verschiedensten Fachleute gefragt, sondern auch die Koordination der daraus abzuleitenden Massnahmen.
Das Bauen im Grundwasser ist in der Regel gut beherrschbar. Verschiedene gesetzliche Vorgaben schützen unser kostbares Gut wirksam. In der Bauplanung werden jedoch Begriffe wie Hangwasser, statische Grundbrüche, natürliche Grundwasserspiegel und temporäre Grundwasserabsenkung zunehmend durch zusätzliche Begriffe ergänzt, wie: Höchst- und gespannte Grundwasserspiegel, Grundwasserstauer, Durchflusskapazität, Auftriebsverankerungen und Kompensationsmassnahmen. Auch das Thema der Dichtigkeitsklassen im Hochbau bei Bauten unter Terrain gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Quelle: bfb-ag.com
Parking im Haefely-Areal – jetzt ein Quartierparking für das Lehenmattquartier
Weite Teile der Immobilien auf der Lehenmatte haben keine Tiefgarage. Die Matte scheint nicht geeignet für mehrstückige Tiefgaragen. Problem: Sämtliche Quartierstrassen sind mit Autos verstellt, es wird Stossstange an Stosstange geparkt. Für Velofahrer, Velo mit Anhänger, Cargo-Bikes werden kaum Lücken zum Erreichen des Trottoirs geboten..

Veloverkehr ein Reizthema, warum eigentlich? Ausgerechnet Stadtraum an Schnellstrassen, Autobahnen grenzend (Bilder Quartierstrasse Breite) oder vom Transitverkehr zerschnitten weisen Defizite bei der Veloinfrastruktur auf.
Um Lücken an den mit Autos gesäumten Strassen zu schaffen könnte mit einem Quartierparking eine Parkplatz-Alternative geboten werden, im Quartierparking Lehenmatt Süd! Mit Anreizen, die Autos im Süden zu sammeln, kann das Quartier die Mobilitätswende schaffen.
VELOP.CH am 13.8.2024